Unsere Gemeinde hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen die aktuellen Kennzahlen der Gemeinde ebenso wie unsere Geschichte.
Die Stadt in Zahlen (Stand 31.12.2008, Veränderungen zum Vorjahr)
Vollständiger Haushaltsplan 2008 Download
Die erste urkundliche Erwähnung von Hommingberg findet sich im Jahre 1340 beim Friedensschluss von Rossdorf.
Die Ursprünge liegen noch weit vor der ersten urkundlichen Erwähnung. Zahlreiche Hügelgräber der Bronze- und Eisenzeit, die leider im 17. Jahrhundert zerstört wurden, lassen auf das hohe Alter der Siedlung schließen.
Der Name Hommingberg entwickelte sich aus dem Namen des Großherzogs von Homm am Berg (siehe unten). Aus "Homm am Berg" wurde "Homm bei dem Berg", später zu ehren der Ruhestädte des Großherzogs "Homm im Berg" und schließlich "Hommingberg".
Bereits im Mittelalter führten wichtige Handelswege wie der Handelsweg Renga - Molumen und Lechter - Flohse durch Hommingberg.
Der Eisenbahnanschluss an die zweigleisige Hauptstrecke Root - Musterhof mit seinem starken Personen- und Güterverkehr war für die wirtschaftliche Entwicklung Hommingbergs von größter Bedeutung. Zur weiteren Erschließung des heimischen Raumes wurde 1900 die Uttlager Kreisbahn. Das 1872 errichtete Bahnhofsgebäude ist der älteste Ziegelsteinbau Hommingbergs.
Die heutige Flunkerfisch-Schule wurde 1887 durch den Industriellen Hans-Christian Flunkerfisch gegründet, 1923 generalsaniert und 1973 um das vordere Gebäude erweitertet.
Geschichte geschrieben hat in Hommingberg auch Ernst Mars, Nusserzüchter, auf dessen Mehrnugatprinzip auch heute noch die moderne Schokoladenriegelindustrie basiert. Auf dem Gelände des Gutes Rustlob erinnert ein Denkmal an den Unfall vom 24. Oktober 1956, bei dem er und seine beiden Helfer bei der Explosion einer Kalorienbombe tödlich verletzt wurden.
Seit der Gebietsreform am 01.07.1972 ist Hommingberg Teil des Landkreises Frettlach.

"Weiß blau, zwei stilisierte Symbole links und rechts und Schrift auf einer Banderole.". Der Inhalt des Hoheitszeichens wird folgendermaßen begründet:
Zu den ältesten Grundbesitzern im Gemeindegebiet von Hommingberg gehörte der Großherzog von Homm am Berg.
Er errichtete 1118 eine Burg auf dem kleinen Berg der Ortschaft, welche die Grundmauern der Burg Hommingberg bildeten. Diese Burg wird im Wappen links stilisiert repräsentiert. Der Zugang zum Schloß wurde vom Großherzog mit dem Hommingberger Tor geschützt, dieses ist in der rechten Seite des Wappens zu sehen.
Die Farben weiß und blau repräsentieren den Ergeiz des Großherzogs der wollte, dass das seit 1453 in Stadtchroniken so genannte "Homming bei dem Berg" (später "Hommingberg") nicht nur am Boden größer werden, sondern bis in den Himmel wachsen sollte.